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1973 - Philips-Magnetbandgerätewerk Wien

Philips-Magnetbandgerätewerk Wien: Hier werden die Video-Cassetten-Recorder entwickelt und gefertigt.

Das Magnetbandgerätewerk der "Österreichischen Philips Industrie Gesellschaft mbH" in Wien (Bild 1) ist mit der Zweigniederlassung in Althofen (Bild 2) das bedeutendste Fertigungszentrum für hochwertige Bandgeräte innerhalb der Philips-Unternehmen.

Es werden hier in erster Linie HiFi-Tonband-, Diktier- und Videogeräte sowie Lautsprecher hergestellt. 1929 wurde die Produktion aufgenommen, allerdings fabrizierte man in erster Linie Radioröhren und nebenbei Lautsprecher, Verstärker und Kinoanlagen.

1939 wurde die Bezeichnung des Unternehmens in „Wiener Radiowerke GmbH" geändert (abgekürzt Wirag). Neben der großen Radioröhrenfertigung baute man einen neuen Fabrikationszweig auf, bei dem es sich um feinmechanisch und elektrisch hochwertige Geräte für den See- und Luftverkehr handelte. Mit diesem Produktionszweig gelang es, einen Stab von Mitarbeitern heranzubilden und die nötigen speziellen Einrichtungen zu beschaffen.

Als 1945 der Krieg zuende war .....

Beides bildete nach 1945 den Grundstock für die heutige Form des Wiener Magnetbandgerätewerks, denn kurz darauf konnte mit der Entwicklung von Tonbandgeräten begonnen werden. Hierzu trug auch die enge Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Rundfunk bei, der seine Studioanlagen bei der Wirag in Auftrag gab.

Die Produktion von Geräten startete im Jahre 1949. Zu diesem Zeitpunkt war das Wiener Werk nicht nur die erste, sondern auch die einzige Fabrik innerhalb der Philips-Unternehmen, die Tonbandgeräte herstellte, und auch die kühnsten Optimisten ahnten damals nicht, daß der Weltbedarf für Magnetbandgeräte einmal solche Ausmaße wie heute annehmen würde.

In weiterer Folge wurde 1956 die Entwicklung von Diktiergeräten aufgenommen, und als letzter Meilenstein die Entwicklung und Fertigung von Videogeräten.

Hier wird auch entwickelt

Derzeit sind 150 Personen in den Entwicklungsabteilungen tätig. Auch Sonderabteilungen für spezielle Aufgaben, z. B. das Technologische Labor und die Feinmechanische Werkstätte, wurden gegründet, was besonders für die Entwicklung des Videorecorders von Nutzen war.

  • Anmerkung : Irgendwie stimmt das nicht, denn in anderen Philips-Publikationen aus dem Broadcast Bereich wird nur Breda als Higtech- Laboratorium für Videorecorder genannt.


Um das geforderte Niveau in allen Abteilungen zu gewährleisten, ist speziell der technische Sektor der Wiener Fabrik mit hochqualifizierten Mitarbeitern besetzt.

Mitte 1973 zählte man im Wiener Werk und im Zweigwerk Althofen insgesamt 4.250 Beschäftigte. Bis Mai 1973 wurden seit dem Produktionsbeginn von Bandgeräten im Jahr 1949 insgesamt in Österreich mehr als 10 Mill. Tonbandgeräte und rund 2,5 Mill. Diktiergeräte hergestellt. Für die nächsten Jahre wird mit einer besonders starken Ausweitung auf dem Videosektor gerechnet.

Bild 1 (oben) Luftaufnahme des Wiener Philips Magnetbandgerätewerks.
Bild 2 (unten) Blick auf das Zweigwerk für Magnetbandgeräte in Althofen.

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